Der Zithaverein
Nach langem Ringen wurde am 28. März 1872 der „Verein der hl. Zitha für christliche Dienstmädchen“ gegründet. In einem Mietshaus in der Beckstraße in Luxemburg schafften unsere GründerInnen ein Zuhause für hilfesuchende junge Frauen und Mädchen. Darüber hinaus vermittelte der Verein bei Arbeitsverlust neue Stellen und im Krankheitsfall kam er für die Pflege und später auch für eine entsprechende Altersversorgung auf.
Im Mai 1872 unterzeichnet der Bischof von Luxemburg die Statuten.
Schon im ersten Jahr wurden 367 Stellen vermittelt. Durch das rege Treiben wurde die Wohnung in der Beckstraße schon im ersten Jahr gekündigt. Mit Hilfe von Wohltätern konnte ein Haus in der Philippsgasse Nr. 38 gekauft werden, aber wegen der ständig wachsenden Zahl der Mitglieder musste bald an eine Erweiterung gedacht werden.
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Durch „glückliche Zufälle“ wurde 1887 ein Grundstück im Bahnhofsviertel erworben , und innerhalb von 2 Jahren konnten ein Kloster sowie ein Zithaheim gebaut werden. An diesem Standort befindet sich bis heute unser Mutterhaus, die „Zitha“. |
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1891: Nähschule im Zithakloster, Luxembourg-Gare. Mit auf dem Bild, auch einige Waisenkinder die im Kloster versorgt wurden. |