Malawi-Südost Afrika / Republik Malawi
Mfuka la Malawwi (Chichewa); Republic of Malawi - MW- MWI
Malawi im Überblick
Fläche: 118.484 km2
Hauptstadt: Lilongwe
Amtssprachen: Chichewa, Englisch
Bruttonationaleinkommen (2006) pro Jahr /per capita: 178,40 €
Einwohner: 13.571.000 = 115 km2
Lebenserwartung (2007): 48.3 Jahre
Analphabeten (2007): 34.1%
Währung: 1 Malawi – Kwacha (MK) = 100 Tambala
Kurs: 1$ = 141,20 MK, 1 € = 218,98 MK
Lebenshaltungskosten / Grundnahrungsmittel in Malawi
- Reis 5 kg: € 7,17
- Mehl 1 kg: € 1,93
- Milch 1 L: € 1,50
bei einem Durchschnittseinkommen von € 14,86 / Monat
- > Politische Situation Malawis
- > Wirtschaftliche Situation Malawis
- > Soziale Struktur Malawis
- > Technische Herausforderungen und Infrastruktur
- Regierungsform: Präsidialrepubik (im Commonwealth) Verfassung von 1995 Nationalversammlung (National Assembly)
- Staats-und Regierungschef: Bingu wa Mutharika (DPP) seit 24.5.2004
Das Deutsche Auswärtige Amt beschreibt Malawi folgendermaßen :
Malawi wird außenpolitisch als stabil eingeschätzt und es besteht keinerlei ernsthaftes Konfliktpotential mit den Nachbarstaaten. Historisch bedingt pflegt Malawi zu dem Commonwealth enge politische Beziehungen und hat durch entwicklungspolitische Zusammenarbeiten auch mit den westlichen Staaten ein gutes Verhältnis.
Malawi gehört keinem Militärbündnis an. Es verfügt über eine kleine Berufsarmee, die zur Landesverteidigung aber auch zur Inneren Ordnungswahrung eingesetzt werden kann und friedenserhaltenden Maßnahmen der Vereinten Nationen unterstützt.
BIP (2006): 3.164 Mrd US $
Außenhandel

- Exportiert wird hauptsächlich nach: Südafrika (15%), USA (11%), Großbritannien (10%), Deutschland (8%)
- Importiert wird hauptsächlich von Südafrika (31 %), Mosambik (14%), Großbritannien (5%)
Religionen
- 75% Christen
- 20% Muslime
- 5% indigene Religionen
Schulbildung
- Primärschule: 8 Jahre (kostenlos)
- Sekundärschule: 4 Jahre (ca. 30-40 € /Monat)
Schuldbildung steht oftmals noch im Widerspruch mit der Kultur der Bevölkerung Malawis, Aufklärung und entsprechende finanzielle Unterstützung sind daher notwendig.
Ernährung
Erträge der Landwirtschaft, hohe Ernteabhängigkeit: Mais, Hülsenfrüchte, Maniok, Hirse
Allgemeine Gesundheit
gefährdet durch:
- HIV/AIDS
- Malaria
- Kinderlähmung, Tetanus, Typhus, Gelbfieber, Hepatitis
- Unterernährungen vor allem der Kinder
- Einfache Infektionskrankheiten
- Mangelnde Hygiene
- Die Wasser- und Stromversorgung stellen die größte Herausforderung dar.
- Infrastruktur: Die Infrastruktur des Landes wie unten auf der Karte abgebildet noch sehr dürftig.
Die Medizinische Versorgung ist laut Einschätzungen des Deutschen Auswärtigen Amts « mit Europa nicht zu vergleichen »und die Notfallversorgung zum größten Teil nicht gewährleistet. Krankenhäuser sind selten und nur in den größeren Städten vorhanden.
Ein öffentliches Verkehrsnetz existiert in begrenzter Form, die Bevölkerung muss jedoch oftmals kilometerlange Strecken zu Fuß zurücklegen um z.Bsp. in den Genuss einer medizinischen Versorgung zu kommen.
Das Fahrrad spielt beim Krankentransport immer noch eine sehr wichtige Rolle.
