Zitha

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Vor genau 51 Jahren, am 20. April 1959,

reisten vier ZithaSchwestern in das damahlige ostafrikanische Nyassaland - heute Malawi- mit dem Ziel, dort in Zusammenarbeit mit der Diözese Lilongwe den Menschen in christlicher, menschlicher und sozialer Arbeit Hilfestellung zu leisten.

Vieles war den Tertiar-Karmelitinnen unbekannt - die Menschen, die Kultur des Landes und auch die Sprache musste erlernt werden.

Die vier Schwestern, darunter Schwester Renata Schartz aus Petingen, Schwester Damiana Bär aus Köllerbach, Schwester Redempta Weiler aus Roodt und Schwester Marie-Pia Koch aus Niedercorn, begannen sofort mit ihrer Arbeit und übernahmen ein kleines Krankenhaus in Namitete, dass sich zu diesem Zeitpunkt noch im Rohbau befand.

Noch ahnte damals niemand, dass dieses kleine Krankenhaus names St. Gabriel's Hospital von ein paar Krankenbetten bis zum heutigen Tage auf 150 Betten heranwachsen könnte.

Im Laufe der Jahre wandelte sich die ursprüngliche Missionärstätigkeit der Schwestern stetig in aktive Entwicklungshilfe um. Für viele Malawier stellt diese Arbeit eine lebensrettende Maßnahme dar. Viele Projekte in Namitete, Ganya und Lilongwe wurden ins Leben gerufen, so z.Bsp. die Errichtung von Brunnen in Dörfern, diverse Landwirtschaftsprojekte, Projekte zur Erhaltung und Erweiterung der Krankenhausstruktur mit entsprechenden Notfallmaßnahmen sowie die Unterhaltung verschiedener sozialer Einrichtungen (Kindergarten, Primärschule).


Finanziell unterstützt werden diese Projekte heute von Luxembourg aus durch die Fondation Ste Zithe, die deutsche Stiftung Zikomo "Hilfe für Malawi", sowie die 1989 von ZithaSchwestern aus Luxembourg gegründete

ONG "Engoppen Hand fir Malawi". Auch andere Länder und Partnerorganisationen helfen bei der Finanzierung dieser Projekte mit.

Durch die diversen Projekte und die aktive Hilfeleistungen waren und sind immer noch viele 'Helfende Hände' herzlich willkommen. Weitere 40 malawische Frauen gehöhren heute zu der Gemeinschaft der Tertiar Karmelitinnen vor Ort.

Heute, 51 Jahre nach der Ankunft der Schwestern, leben noch drei Luxembourgische Schwestern - Jeanny Munhoven, Josette May und Justina Morn - in Malawi und setzen dort zusammen mit ihren malawischen Mitschwestern die Arbeit im Sinne ihrer Vorgängerinnen fort.

Weitere Details zum geschichtlichen Hintergrund erhalten Sie unter folgendem Link:

"50 Joer ZithaSchwëstern a Malawi" (Véronique Weis / LW, 2009)